Paukenschlag: Messe-Chef Hille hört auf

Der Wilhelmshavener kam über Berlin, Münster und Pirmasens an die Nahe, hatte es nicht immer leicht in Idar-Oberstein. „Ich habe ein Angebot in Berin bekommen, das war so gut, dass ich nicht nein sagen konnte“, verrät er dem WochenSpiegel. Dort wird er zwei dänische Möbelhäuser im Luxussegment verantworten, ein Drittes ist geplant. „In Idar-Oberstein gab es perspektivisch für mich kein Weiterkommen“, resümiert Hille. Für die Messe, die mit einer Insolvenz in Verbindung gebracht wird, werde es nicht einfacher. Er will aber weiter unterstützen und bis Ende des Jahres bleibt er noch Geschäftsführer. „Ich kann meinen Nachfolger gerne noch einarbeiten und werde auch die Kapazitäten haben, die Messe noch im nächsten Jahr zu unterstützen, sie bekommt jeden Support von mir, wenn es gewünscht ist“.

„Keine verbrannte Erde hinterlassen“

Die implementierte Veranstaltungsbandbreite stamme maßgeblich aus seiner Feder, sagt er stolz: Intergem, Fototage, Mineralienmesse. Aber trotz aller Widrigkeiten will er keine verbrannte Erde hinterlassen, so der Messe-Boss und sich nun in einer ganz anderen Branche an der Spree versuchen. Seiner Meinung nach müsse die Messe Idar-Oberstein jetzt sofort wieder durchstarten, im Herbt sei es womöglich schon zu spät.

FBComments