Aufwertung des Eiermarkts abgeschlossen

Der Umbau des Eiermarktes wurde mit Unterstützung des städtischen Bauhofs und den Stadtwerken Bad Kreuznach umgesetzt und kostete einschließlich Planungs- und Beschaffungskosten rund 95 000 Euro. „Die schrittweise Umgestaltung des Eiermarkts war ein langer und zuweilen schwieriger Prozess. Umso mehr freue ich mich, dass dieser nun abgeschlossen ist. Der Platz hat deutlich an Aufenthaltsqualität gewonnen“, freut sich Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. Auch das gut angenommene, neue Marktfrühstück jeden Samstagvormittag mit Wein, Häppchen und wechselnden musikalischen sowie künstlerischen Darbietungen trage zur gewünschten Belebung des Eiermarktes bei.

Im Jahr 2012 beschloss der Stadtrat das Integrierte Innenstadt-Entwicklungskonzept im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt“. Eine Maßnahme des Konzepts war, den Eiermarkt als historisches Zentrum der Altstadt attraktiver zu machen. Denn nach dem Auszug des Ordnungsamts aus dem Gebäude am Eiermarkt 14 und dem danach eingeführten Halteverbot war der Eiermarkt ab Mai 2017 zwar autofrei, aber auch relativ verwaist.

Man begann mit dem Aufstellen von sieben neuen Bänken unter den Bäumen in der Platzmitte und entlang der Nikolauskirche. „Die Bänke sind nach innen zum Denkmal ausgerichtet, um die Platzmitte zu betonen“, erklärt Philipp Geib, zuständiger Architekt beim städtischen Tiefbauamt das Gestaltungkonzept. Das ausgewählte Modell sei seniorengerecht und nach und nach für die gesamte Neustadt vorgesehen.

Anfang 2018 tauschte die Stadt dann die alten, nicht optimal zu bedienenden, Fahrradständer gegen sechs neue aus und stellte zwei Spielgeräte auf. Zudem lädt nun eine öffentliche Bücherzelle zum Verweilen, Stöbern, Ausleihen und Befüllen ein. Von den Kreuznacher Stadtwerken gefördert, bietet sie Unterhaltungs- sowie manche Fachliteratur an. Zwei Anwohnerinnen kümmern sich ehrenamtlich um die Pflege der Bücherzelle.

Die Installation der neuen Beleuchtung diesen Sommer markierte das Ende der Umgestaltungsarbeiten. Dabei wurden die alten Straßenlaternen durch zehn moderne LED-Leuchten ersetzt, die sich in der Gestaltung an historische Modelle anlehnen und damit dem Charakter des Platzes Rechnung tragen. Hinzu kommen vier Bodenstrahler rund um das Michel Mort-Denkmal und 13 entlang der Nikolauskirche. „Ziel des neuen Beleuchtungskonzepts ist es, sowohl die Platzmitte als auch die Eingänge und Fassaden zu betonen, um auf den Eiermarkt aufmerksam zu machen“, erläutert Geib.


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